Meielsgrund, 1300 m ü. M., westlich von Grund bei Gstaad, saftig grüne Vorsassweide mit wundervollen Bergahornbäumen.

Die wichtigsten Baumarten der Region

Die Fichte (Rottanne) hat mit 82 % den grössten Anteil. Sie steht überall. Weitere Baumarten mit geringen Beständen sind:

    • Arve
    • Bergahorn
    • Buche
    • Eibe
    • Eiche
    • Esche
    • Föhre
    • Lärche
    • Ulme
    • Weisserle

Fichte

Die Fichte ist eine der wichtigsten Baumarten für die Forstwirtschaft; sie wird daher als Brotbaum bezeichnet. Als schattenertragende Baumart lässt sie sich gut mit anderen Arten mischen.

Weisstanne

Die Weisstanne gilt als Hoffnungsträger für den Waldbau im Klimawandel; sie ist weniger trockenheitsanfällig und gleichzeitig sturmfester als die Fichte. Die Fichte pikst, die Weisstanne nicht.

Lärche

Im Frühling ist die Lärche hellgrün, im Herbst sind die Nadeln gelb und fallen ab. Die Lärche ist der einzige in Europa heimische Nadelbaum, welcher im Winter seine Nadeln verliert.

Ahorn

Der Ahorn gedeiht häufig am Hangfuss, da er feuchten, nährstoffreichen Boden bevorzugt. Er schätzt eine hohe Luftfeuchtigkeit und kommt daher bis 1300 m ü. M. vermehrt an schattigen Nordlagen vor.

Esche

Die Esche erkennt man an ihren typischen Fiederblättern. Sie blüht in den Monaten März bis Mai. Ihr bevorzugter Standort ist der frische bis feuchte Laubmischwald.

Buche

Junge Buchen haben einen dunkelgrünen, fast schwarzen Stamm. Im Laufe der Zeit hellt er auf und bekommt eine silbergraue Farbe. Die Rinde ist sehr dünn und nur von wenigen Rissen durchzogen.

Waldföhre

Die Waldföhre passt sich ihren standörtlichen Gegebenheiten an. In tiefer gelegenen Lagen ist sie eher breitkronig. Auf höher gelegenen und schneereichen Standorten wächst sie eher schmalkronig.

Arve

Die Arve, die Königin der Alpen, ist hervorragend ans raue Klima im Gebirge angepasst. Ihr ganzes Leben lang trotzt sie dort Wind und Wetter. Der Tannenhäher verbreitet Jahr für Jahr ihre Samen.

Ordnen Sie die Blätter/Nadeln den Bäumen zu:

Hier findest du die Antwort

A: Ahorn; B: Lärche; C: Buche; D: Föhre; E Fichte; F: Esche; G: Weisstanne; H: Arve

Beratung: Daniel Bütschi, Betriebsleiter Forst, Saanen; Autor: Eugen Dornbierer-Hauswirth
Fotos: Victor Brand, Fortswart und Flughelfer, Lauenen

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